„So wie ich mit mir bin, so ist das Außen zu mir.“ | Ellen Kalwait-Borck

Beziehungsarbeit besteht nicht darin das Verhalten anderer Menschen zu ändern. (Wenn Du weißt wie das geht, ruf mich bitte umgehend an und erzähl’s mir!) Beziehungsarbeit besteht darin Dich SELBST in einen gesunden Bezug zu setzen:

  • zu eigenen Persönlichkeitsanteilen (z.B. Inneres Kind)
  • im familiären Umfeld (Herkunfts- und Gegenwartsfamilie)
  • in der Partnerschaft (PartnerschaftEN?)
  • am Arbeitsplatz (Organisationen)
  • im Freundeskreis (Soziales Netz)
  • in der Gesellschaft (Öffentlichkeit und Ämter)

Nicht jeder Mensch ist immer und in gleichem Maße offen | klar | frei | stabil | zugewandt | liebevoll — auch du und ich nicht. Das ist völlig ok – nobody’s perfect!

Aber es bringt Freude und Vorteile eine liebevolle Haltung uns selbst und anderen gegenüber zu kultivieren. Wertschätzender Umgang mit Dir selbst führt dazu, dass Menschen in Deinem Umfeld Deine Selbstliebe intuitiv spüren und sie Dir widerspiegeln.

Weiße Blüten in unterschiedlichen Blühphasen.
In Harmonie erblühen by A. M. Reimchen

Als kleine Kinder waren wir ganz im Fühlen. Wir hatten noch nicht die kognitiven Fähigkeiten erlangt, die es uns ermöglichen gesunde von ungesunden Beziehungsstrukturen zu unterscheiden. Wir hatten auch nicht die Möglichkeit toxische Beziehungen einfach zu verlassen. Wir mussten die uns umgebenden Muster aushalten und uns anpassen. — Das ist der Grund, warum wir ungefiltert das Verhalten unserer Bezugspersonen in uns aufgenommen haben. Wir übernehmen es und machen es zur Grundlage für unseren Selbstbezug: „So gehe ich mit mir selbst um! Das ist ’normal‘.“

Dies und andere Programme, die wir uns im Verlauf der Anpassung an die Gesellschaft aneignen, bestimmen von nun an unsere Beziehungen. Die Menschen, mit denen wir uns umgeben, sind ein vielschichtiger Spiegel unserer Glaubenssätze und Überzeugungen. Aber auch der versteckten, nicht gleich offensichtlichen Themen, die wir mit uns herumschleppen.

Beispiel:
Wenn ich es gewohnt bin, mich selbst immer sehr kritisch zu beurteilen, wird auch mein Chef dazu tendieren, alles was ich tue ganz genau zu hinterfragen. Wird mir dieses Muster des ‚inneren Richters‘ bewusst, kann ich Strategien entwickeln, um mir selbst mehr Freiraum zu geben und liebevoll mit Fehlern umzugehen. Sofort habe ich ein anderes Standing, wenn es um Unstimmigkeiten geht und der Chef kann konstruktiver mit mir arbeiten.

Im Coaching klären wir Deine eigenen Muster des Umgangs mit Dir selbst. Werden Dir Unstimmigkeiten bewusst, kannst Du sie ändern und durch gesunde Strukturen ersetzen. Das versetzt Dich in die Lage festgefahrenen Situationen und Konflikten so zu begegnen, dass sie sich lösen können. Ohne die anderen Beteiligten zu einer Verhaltensänderung bewegen zu müssen. – Verhalten folgt dem Bewusstsein.

„Das ist mir alles zu abstrakt. Ich brauche einen handfesteren Ansatz!“ –> SPIRIT CLEAR