spiritgap.de | Illuminati vs. Schöpfung – wer beherrscht die Welt?
For the Win.
13. Juli 2017

Illuminati vs. Schöpfung – wer beherrscht die Welt?

 

Willst Du die Antwort wirklich wissen? – In einem Wort: Du.

So, jetzt habe ich die Spannung rausgenommen. Zum Glück ist in diesem Fall die Begründung wichtiger als das Statement.

 

 

Während ich stehe, fällt der Schatten hin
Morgensonne entwirft die erste Zeichnung
Blühn ist ein tödliches Geschäft
Ich habe mich einverstanden erklärt
Ich lebe

Helmut Heissenbüttel

 

Dieses Gedicht von Helmut Heissenbüttel, auf das mich SteadyNews aufmerksam werden ließ, heißt „Einfache Sätze“. Und auch ich versuche gerade einfache Sätze zu finden für ein komplexes Thema:

 

Schleichende Ohnmacht

 

Wir leben in einer Welt, in der scheinbar nichts von uns selbst und alles immer nur von den Umständen abhängt. „Ich würde gern, aber ich kann nicht, weil…“ So fangen Sätzen an, die Träume platzen lassen. Von tiefen Instinkten darauf programmiert, uns anzupassen, lassen wir uns von Anfang an ins Schema pressen. Im Kindergarten mit den „richtigen“ Kindern spielen, in der Schule das „richtige“ lernen, die Berufswahl „richtig“ treffen, usw. Spätestens wenn wir dann erwachsen sind und auf uns gestellt, haben die meisten das Gefühl ihr Leben besteht nur noch aus Pflichterfüllung und Status-Quo-Pflege.

Andere wiederum machen die Erfahrung des Scheiterns. Sie haben eben nicht alles „richtig“ gemacht und kassieren nun die Zeche.

Aber die einen wie die anderen erzählen davon, was alles nicht geht, weil… Es schleicht eine Ohnmacht durch die Herzen der Menschen, die mich verzweifeln lässt. Und sie ist ansteckend.

 

Projektion als Chance

 

Was dann geschieht, ist Schuldzuweisung. Man sucht nach dem Verantwortlichen. Man fragt, wer hier alles so derbe runtergewirtschaftet und versaut hat. Wer hat uns eigentlich zu hirnlosen Konsum-Zombies degradiert? Wer hat das alles so eingerichtet, dass 1% der Weltbevölkerung mehr Geld, Macht und Einfluss haben als der Rest?

Die Welt wird tatsächlich von einer abgespaltenen Minderheit im eigenen Sinn und ohne Rücksicht auf Natur oder Mensch regiert. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Fakt. Niemand braucht das glauben, die Universitäten untersuchen es längst und können Ergebnisse vorlegen: Princeton-Studie.

Wir (ver)zweifeln gerade an dem, was „Demokratie“ hätte sein sollen und keine geworden ist.

 

Wissen, Macht und Kontrolle

 

Geheimbünde hat es schon immer gegeben. Ob im religiösen oder im herrschaftlichen Bereich – das ist übrigens auch der Ursprung des Worts „Esoterik“. Auf Neudeutsch übersetzt: „Zutritt für Unbefugte verboten“. Punkt.

In unserer heutigen Welt, wo alles so offen liegt und wir erschlagen werden von einem Informations-Tsunami, fällt es schwer zu glauben, dass es so ein Relikt immer noch geben könnte. Aber mal ganz ehrlich: Warum nicht? Wenn ich ein Milliardär wär, würde ich 1. was ich habe behalten und sichern wollen und 2. es nutzen wollen, um meine Vorstellungen davon, wie die Welt sein solle, umzusetzen. Und das kann ich nicht alleine, dafür müsste ich mich mit denen zusammentun, die in der gleichen Liga spielen.

Und ab da wird alles logisch: Ich erkenne, dass ich meine Interessen nur wahren kann, indem ich so viele Menschen wie möglich dafür instrumentalisiere. Und ich kann mir verdammt gute PR-Agenturen leisten. Und die einzigen, die sich mir in den Weg stellen könnten, habe ich entweder durch Absprachen befriedet oder ausradiert.

 

Naivität und Wahrheit

 

Ich schreibe das alles bewusst so bündig und abstrakt. Mir geht es nicht darum, etwas zu beweisen, sondern um’s Prinzip. Und die Prinzipien der Herrschaft (der wenigen über viele) ist kein Geheimnis: Der Fürst*.

Aber welche Pläne, Absprachen und Strategien ich an die Öffentlichkeit dringen lasse, würde ich kontrollieren wollen. Preisfrage: Wem gehören die Medien? Die Verlage, Zeitungen und Fernsehsender? Korrekt.

 

 

Wir denken in Narrativen! Seit Anbeginn der Zeit haben sich Menschen Geschichten erzählt, um sich die Welt zu erklären und tun dies bis heute. Und die Geschichten gewinnen, an die möglichst viele Menschen glauben. Also werden genau die Narrative verbreitet, an die geglaubt werden soll.

 

Der Geist der Freiheit

 

Aber zum Glück gibt und gab es schon immer Menschen, die ausbüchsen. Da ist ein Funke in jedem von uns, der sich durch alle Schleier der Illusion zu brennen vermag. Zum ersten Mal in der Geschichte haben wir auf diesem Planeten ein Werkzeug, das so mächtig ist, dass es sehr viele Menschen auf einmal befähigt – wenn sie es selbst wollen – die soliden Grenzen ihrer Konditionierung zu sprengen:

Welcome to the internet – I’ll be your guide.

Das Internet ist die konkreteste Manifestation der tatsächlichen Vernetzung aller Menschen auf diesem Planeten, die wir je hatten. Hier wird sichtbar, greifbar, was den Mystikern der alten Zeit nur erlebbar und kaum beschreibbar war. – Damit will ich das Internet nicht glorifizieren und zur Lösung aller Probleme erklären!

Es ist nicht der Mond, sondern der Finger, der darauf zeigt. Es ist nur ein Werkzeug, das uns genau das geben wird, was wir daraus machen.

 

Die höhere Macht

 

Ich glaube, dass wir Schöpfer sind. Ich glaube, dass wir nur dann beherrscht und kontrolliert werden können, wenn wir zulassen, dass wir beherrscht und kontrolliert werden. Nur wenn wir uns für Manipulation hergeben, können wir manipuliert werden. Und es gibt so viele Ansatzpunkte für Manipulation, da brauchen wir keine Verschwörungstheorien zu, da reicht simple Psychologie…

Wenn sich auch nur ein Bruchteil der Menschen bewusst wäre, was sie wirklich sind und welche Macht dem inne wohnt, sie müssten sich nicht mehr mit irgendwelchen Illumi-sonstwas beschäftigen. (Ob es sie nun gibt und ob sie sich so nennen, sei dahingestellt… ich weiß es nicht.)

Was wir dann bekommen, ist ein klarer, unverstellter Blick auf die Wirklichkeit. Was wir dann brauchen, ist ein lebendiger Diskurs, eine Haltung des Hinterfragens, ohne uns an die erstbeste Erklärung zu klammern. Wir können uns in diesem Bewusstsein der Wirklichkeit stellen, ohne vor ihr zurückzuschrecken oder uns in Details zu verwurschteln.

Dann könnten wir selbst es wagen. Hier geht’s doch gar nicht um die Illuminati. Hier geht’s um uns.
„Die“ sind nicht die Herren und Herrinnen unserer Welt – wir sind es.

 

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